Bist du hochsensibel? Der HSP-Test
Treffen dich Geräusche, Texturen oder Gefühle stärker als andere? Finde heraus, ob du ein Highly Sensitive Person (HSP) bist – und miss deinen genauen Sensibilitätswert.
"Ich bin halt Egen": Der Möchtegern-Egen-Test

Egen 10%, Teto 90%. Kaum eine Antwort ist zur Egen-Seite gekippt. In deiner Selbstbeschreibung steht "Ich bin weich", dein Verhalten zeigt komplett Teto. Selbst in der Nacht nach dem großen Streit hast du nicht an der Verletzung gekaut. Du hast nur geklärt, wie ihr künftig miteinander umgeht, und geschlafen. Die Bitte hast du in einer Zeile abgesagt, ohne Begründung. Die Bewerbung, vor der du Angst hattest, war am Vortag schon raus. Die Geschichte, bei der du nur zuhören wolltest, war nach 20 Minuten auf zwei Optionen zusammengefasst. Die eigentliche Wendung ist, dass du wirklich glaubst, weich zu sein. Es fehlen dir keine Gefühle, du verarbeitest sie dreimal so schnell wie andere. Du merkst nur nicht, dass sie schon durch sind. Ärgern darfst du dich, und auch der Ärger ist in drei Minuten sortiert. Gib die Egen-Show zurück, mit dieser Erholungsgeschwindigkeit lebt es sich leichter.
Wenn es deinem Gegenüber schlecht geht, brichst du nicht mit ein. Du sortierst zuerst die Lage. Für dich ist das die größte Form von Zuneigung. Auf der anderen Seite kommt trotzdem: "Und wann bist du mal auf meiner Seite?" Zum Glück beweist du es über Handlungen statt Worte. An schweren Tagen stehst du plötzlich vor der Tür. Manchmal ist das Nötige schon gekauft. Ein Satz vor dem Sortieren reicht: "Willst du Lösungen oder erstmal schimpfen?" Damit sinkt der Schwierigkeitsgrad deiner Beziehungen deutlich.
Bei der Arbeit mischen sich Laune und Urteil nicht. Das ist die größte Waffe dieses Typs. Wird dein Vorschlag überstimmt, kommst du 30 Minuten später mit einem neuen. Bei Feedback wird nicht zuerst die Stimmung schlecht. Du gehst direkt zu der Frage, was du ändern sollst. Deshalb wächst dein Anteil, je dringender ein Projekt wird. Selbst erzählst du herum, dass du schnell Stress bekommst. Denk ab und zu bewusst an die Gefühle im Team, dann hältst du überall lange durch.
Deine Ausgabenregel ist Logik, nicht Gefühl. Deshalb passieren Impulskäufe kaum. Trendteile, die alle haben, lässt du liegen, wenn sie dich nicht überzeugen. Umgekehrt zahlst du noch am selben Tag, egal wie teuer. Geschenke und Einladungen laufen als Posten, der eben anfällt. Viel Gefühl hängt da nicht dran. Dein Konto ist stabil. Nur auf "Was hast du diesen Monat für dich getan?" kommt keine Antwort. Das ist der einzige Haken. Manchmal braucht es Geld, das ohne Rechnung rausgeht.
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