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"Ich bin halt Egen": Der Möchtegern-Egen-Test

Möchtegern-Egen bestätigt, im Kern Teto
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Möchtegern-Egen bestätigt, im Kern Teto

Egen 30%, Teto 70%. Gelogen ist nichts. Die Gefühle sind eindeutig da. Das Problem ist, dass sie nach 30 Minuten vorbei sind. Verletzt beim Abendessen, aufgelöst beim Nachtisch. Einen Tag nachdem du von einer Kränkung erzählt hast, isst du mit derselben Person völlig normal. Beim Zuhören ist der erste Teil ehrliches Mitgefühl. Ab der Mitte baut dein Kopf einen Lösungsentwurf. Am Ende rutscht "Kannst du das nicht einfach so machen?" raus. Vordrängen ist dir unangenehm, trotzdem legst du am Ende die Richtung im Gruppenchat fest. Getäuscht hat hier niemand, dein Selbstbild hinkt nur einen halben Takt hinterher. Das weiche Herz gibt es, der Motor dahinter ist Teto. Sag künftig statt "Ich bin halt Egen" lieber "Ich erhole mich schnell". Damit fühlt sich niemand angegriffen und dir ist es auch leichter.

DCBASSS
Egen30%
Teto70%

Deine Persönlichkeitsanalyse

Drei Minuten Mitgefühl, sieben Minuten Lösung

Die ersten drei Minuten bist du perfektes Egen. Der Gesichtsausdruck passt und "Das war bestimmt hart" kommt zur richtigen Zeit. Nach etwa sieben Minuten ändert sich dein Blick. Der Lösungsmodus ist an. Wenn dein Gegenüber fragt, ob du überhaupt zugehört hast, findest du das ungerecht. Du hast zugehört und nebenbei einen Plan gebaut, also ist es das auch. Ihr wollt an der Stelle nur Verschiedenes. Frag vor dem Moduswechsel einmal nach und daraus wird eine ziemlich verlässliche Beziehung. Diese eine Gewohnheit halbiert eure Streits.

Ungern vordrängen und trotzdem führen

Im Meeting sitzt du mit "Mir passt alles" dabei. Entscheidet dann niemand, wirfst du doch einen Entwurf rein. Du selbst nennst das nicht vordrängen, sondern Ungeduld. Weil wenig Gefühl draufgeht, steckst du Feedback schnell weg. Eine schlechte Teamstimmung beschäftigt dich schon. Nur hält das nicht lange an und am nächsten Morgen bist du normal im Büro. Als Führung wärst du gut und nur du weißt das nicht. Gib dir die Rolle und ab da kommt das echte Können.

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Ausgeben ja, wackeln nein

Wenn es einer Freundin schlecht geht, zahlst du das Essen. Über deine Grenze hinaus gehst du aber nicht. Diese Grenze ist bei dir erstaunlich genau gezogen. Weil kaum Gefühl in deine Käufe läuft, ist dein Konto vorhersagbar. Steht eine große Ausgabe an, bist du einen Tag mies drauf. Am nächsten Tag geht der Taschenrechner an und du suchst Alternativen. Du erzählst herum, dass du nicht mit Geld umgehen kannst. Machst du die Abrechnung auf, sieht es besser aus als gedacht. Viel bleibt nicht übrig, im Minus warst du aber selten.