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"Ich bin halt T": Der Möchtegern-T-Test

Möchtegern-T bestätigt, im Kern F
RANKC

Möchtegern-T bestätigt, im Kern F

T 30%, F 70%. In deiner Vorstellung steht, dass du als T eben ungeschminkt die Wahrheit sagst. Gemessen ist die F-Seite deutlich dicker. Erzählt eine Freundin von der Trennung, kommt zuerst "Oh nein, was?". Die Details hörst du erst danach. Du öffnest den Chat, um etwas anzusprechen, siehst das Gesicht und schließt ihn wieder. Am Ende schickst du nur "Gute Arbeit". Du kündigst an, den Trittbrettfahrer in der Gruppenarbeit anzugehen, und machst dann selbst die Nachtschicht. "Das muss gesagt werden" und "Jetzt trifft es die Person zu hart" prallen zehnmal am Tag aufeinander. Das ist dein Normalzustand. Wenn jemand "Bist du T oder was?" sagt, lachst du nach außen. Nachts hängt der Satz dann doch nach. Gelogen hast du nicht. Im Kopf sind deine Schlüsse tatsächlich schnell. Nur die Hände sind F. Entscheiden können und Menschen trotzdem halten ist eine seltene Kombination.

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T30%
F70%

Deine Persönlichkeitsanalyse

Harte Ansage angekündigt, weich geliefert

Du sagst, dass du keine Spielchen spielst. Für eine einzige Nachricht formulierst du fünfmal um. Wenn es deinem Gegenüber schlecht geht, hast du die Lösungsliste schon fertig. Beim Treffen kommt sie nicht auf den Tisch, stattdessen esst ihr erstmal. Auch beim Streit hast du deine Argumente vorbereitet. Sobald die Augen gegenüber rot werden, klappst du alles zu. Von außen redest du hart und tust am wenigsten weh. Nur du selbst hältst dich für die kühle Nummer. Diesen Irrtum hat bisher niemand geknackt.

Fenster auf zum Widerspruch, Fenster zu

Vor dem Meeting sortierst du dir drei Gegenargumente. Wenn du siehst, dass die vortragende Person nervös ist, bleiben zwei davon drin. Nicht aus fehlendem Urteil, sondern weil du den Schaden mitrechnest. Das Problem ist, dass die nicht gesagte Kritik als deine Arbeit zurückkommt. Und die erledigst du dann nachts allein. Schweigen sieht rücksichtsvoll aus und kostet am Ende beide. Merk dir einen Satz: Jetzt sagen ist für alle billiger. Der eine Satz hebt deine Effizienz sichtbar.

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Vorsatz T, Bezahlen F

Budget-App installiert, Kategorien sauber getrennt. Wenn es einer Freundin schlecht geht, zahlst du an dem Abend das Essen. Der Plan fehlt nicht, es steht nur immer ein Mensch darüber. Bei großen Ausgaben vergleichst du gründlich und kaufst gut. Reißen tut es immer bei den kleinen Beträgen für andere. Deshalb funktioniert Sparen als Vorsatz bei dir nicht. Nimm das Geld für Menschen zu Monatsanfang beiseite. Bei dir ist Aufteilen die Lösung, nicht Sparen.