Was bin ich beim Blind Date?
Bist du der sofortige Bestie, das langsam entfaltende Geheimnis oder derjenige, der aus dem Date eine Philosophie-Debatte macht? Entdecke deinen Blind-Date-Typ — 32 MBTI x Stimmungstypen.
"Ich bin halt J": Der Möchtegern-J-Test

J 90%, P 10%. Keine Behauptung, sondern Tatsache. Für vier Tage Reise machst du zuerst eine Liste. Der Koffer ist fertig und das Gewicht nachgewogen. Deine Jahresziele existieren als Dokument mit Checkpoints pro Quartal. Bei zwei offenen Punkten stehst du um ein Uhr nachts nochmal auf. Eines muss fertig sein, sonst kommt kein Schlaf. Die Schublade darf jeder aufmachen. Innen ist es sogar ordentlicher als auf dem Schreibtisch. Dein Morgen läuft vom Wecker bis zur Tür in fester Reihenfolge. Ein Schritt daneben und dir fehlt den ganzen Tag gefühlt etwas. Nach einer Buchung schaust du dir bessere Angebote nicht mehr an. Die ganze Route hängt schon an dieser Adresse. Deine einzige Schwäche sind Überraschungen. Die Welt hält sich nicht an deine Tabelle. Genau aus dieser Tabelle kommt aber deine Ruhe. Die 10% P musst du nicht künstlich vergrößern. Trag einen halben Tag ohne Plan fest in den Kalender ein, das reicht.
Jahrestage und die Geburtstage in der Familie deines Gegenübers stehen alle irgendwo. Sogar Vorlieben, die letztes Jahr nebenbei fielen, sind notiert. Dates starten mit fertiger Reservierung. Reisen starten mit einem Zeitplan. "Ich kümmere mich" ist deine Form von Zuneigung. Spontane Menschen finden das anfangs anstrengend. Nach ein paar gemeinsamen Ausflügen merken sie, wie entspannt sie unterwegs waren. Gib ab und zu ein "Heute entscheidest du" ab, das macht vieles weicher.
Man weiß bei dir, wann eine Aufgabe in welchem Zustand zurückkommt. Allein das macht dich im Team wertvoll. Die Unterlagen vor dem Meeting verschickst meistens auch du. An verpasste Fristen erinnerst du dich kaum. Wenn es eng wird, sagst du vorher Bescheid. Bei Verzögerungen bist du unruhiger als alle anderen. Schwierig sind Kollegen, die sich nicht an Pläne halten. Statt sie ändern zu wollen, bau lieber Puffer ein. Das kostet dich deutlich weniger Nerven.
Du hast einen Jahresplan und der wird auch eingehalten. Große Ausgaben stehen Monate vorher als Posten drin. Reisekosten teilst du vor der Abfahrt auf die Tage auf. Deshalb wackelt dein Konto nie plötzlich. Impulskäufe gibt es trotzdem. Sie passieren nur innerhalb des freien Budgets für den Monat. Bei Chancen außerhalb des Plans zögerst du manchmal zu lange. Reservier jeden Monat einen Betrag für Spontanes, das macht mehr Spaß im Leben.
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